Mitfahren im TeamD

Das TeamD trifft sich jeden Mittwoch Abend um 19:00 Uhr im Grafenberger Wald für eine Ausfahrt. Aufgeteilt auf 3 Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsanspruch stürzen wir uns auf die schönsten Strecken unseres Hausreviers und treffen uns anschließend für ein gemeinsames Bier.

Möchtest Du auch mitfahren? Schreibe eine Mail an mitfahren.teamd@dav-duesseldorf.de und schreibe uns, wer Du bist. Dann bekomsmt Du einen Terminvorschlag für eine Schnuppertour mit Daniel und Moritz, die Dir alle wichtigen Infos zum TeamD mit auf den Weg geben und Dich für eine der drei Gruppen einteilen: Bike- und Ausrüstungscheck, Minimalanforderung für eine Lichtanlage für die dunkle Zeit des Jahres, allg. Verhaltensweisen und Trail-Rules der DIMB e.V. und alles, was uns für unsere gemeinsame Zeit auf dem Bike wichtig ist. Solltest Du dann nach den ersten drei Ausfahrten regelmäßig mitfahren wollten, musst Du Mitglied im DAV sein.

Bis Bald im Wald - Wir freuen uns auf Dich!

Dienstag, 2. Februar 2010

Pedalieren wie ein Hamster und drücken wie ein Ochse



oder auch Sinn oder Unsinn eines Eingangrades.

My new fun bike, an Kona Unit 29er full rigid single speed mountain bike
Angesteckt durch die aktuellen Erfahrungsberichte eines 29 Zoll Fahrers des TeamD (DER Chef) “... 29er the big big revolution...” und einer uralten Idee von mir, ich könnte mein Hausrevier mit einem Eingang- MTB bezwingen, habe ich mir nach nächtelanger Recherche im Netz und einigen Fachgesprächen mit o.g. Fahrer, ein 29 Zoll SSp rigid Stahlbike der Firma Kona bei Wiggle in UK bestellt.

The First Ride.....
Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, die erste Ausfahrt stand an. Der Testride stellte sich als ein herrlicher aber doch durchaus anstrengender SnowRide heraus. Es ist doch schon sehr gewöhnungsbedürftig, bei dem automatische Griff zum Shifter ins leere zu tasten und nicht wie gewohnt zu schalten....beschleunigen...schalten...beschleunigen...runterschalten...usw. Da ist eben nur einer! Ein Gang! Deshalb wurden auch auf ebener Strecke leider keine, wie gewohnt, Spitzgeschwindigkeiten erzielt. Das heißt man fährt hoch pedalierend wie ein Hamster im Laufrad und kommt eigentlich nicht richtig voran. Im Hausrevier sollte sich dann die dunkle Seite eines Singlespeed Bikes herausstellen. Schon bei leicht ansteigenden Gefälle, steigt der Widerstand an den Kurbeln beträchtlich und tlw. bis zum kompletten Stillstand dieser. Das hatte zu Folge, dass sich sogar der Sieben-Hügel-Weg als eine echte Herausforderung herausstellen sollte. Dieser wurde dann aber doch meinerseits unter großer Anstrengung und einer perfekten Fahrtechnik “Rotpunkt” gemeistert. Bei der Routenwahl musste ich schon sehr genau überlegen um auf einer “fahrbaren Strecke” zu bleiben. Steigungen waren ausschließlich im Wiegetritt zu bewältigen und erforderten einen erhöhten Arbeitseinsatz am Lenker, welcher doch einen tlw. sehr erhöhten Pulsschlag zu folge hatte und mit viel Schweißtrieb einher ging. Mit anderen Worten, das war Sau- Anstrengend! Die normal üblichen Schlüsselstellen wurden meinerseits Heute bewusst ausgelassen. Die mitgelieferten “Kinder- Pedale” haben sich nicht bewährt. Um an Steigungen überhaupt ziehen zu können, müssen hier dringend Klickpedale und ein gekröpften Lenker oder Hörnchen montiert werden. Zur besseren Kraftübertragung muss ich weiterhin den doch sehr kurzen 18 Zoll Rahmen mit einer Setback Sattelstütze optimieren. Ansonsten sitzt man auf einem 29er hoch zu Ross und dadurch nicht so kompakt im Bike. Meiner Meinung nach, leidet hierdurch und natürlich durch das erhöhte Gewicht des Stahlrahmens und der einfachen Komponenten ein weinig die Wendigkeit und Spritzigkeit des Bikes. Lenker hochziehen, in Schlüsselstellen tricksen oder sogar springen, stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus. Die Vorteile, den Sinn und natürlich den Spaßfaktor eines 29er SSp werde ich bei meinem kommenden Ausfahrten hoffentlich noch erleben ;-) .....und damit der Fazination Eingangrad erliegen.......denke die Sache könnte ein gutes Ganzkörper- Training werden....und immer wieder die vergebliche Suche nach dem Shifter am Lenker.
Olli TeamD 29er

3 Kommentare:

  1. hmm, hört sich so an als müßte ich erst mal kein 29er SSp haben ...
    ich sage nur: freu mich auf mein hydroform fully ;)

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  2. Keine Angst, die Begeisterung kommt noch!! Was mich wundert ist, dass Du schreibst, Du sitzt mehr "auf" als "in" dem Rad. Durch das vergleichsweise niedrige Tretlager bei 29ern solltest Du es eigentlich genau anders herum empfinden. Vielleicht ist der Rahmen doch eine Spur zu klein...?! Ansonsten: Kämpfen, kämpfen, kämpfen!

    Bißchen peinlich finde ich, dass Kona einen Plastikschutz hinten in die Speichen gesteckt hat, der eigentlich nur verhindern soll, dass die Ketten beim ÜBERSCHALTEN vom größten Ritzel in die Speichen rutscht...

    Ansonsten cooles Rad - dem Chef gefällt's!

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  3. Ich frage mich, ob Olli i-wann mal so mutig ist und tatsächlich Mittwochs mit dem Bike auftaucht ;-)

    VG, Marco

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