Mitfahren im TeamD

Das TeamD trifft sich jeden Mittwoch Abend um 19:00 Uhr im Grafenberger Wald für eine Ausfahrt. Aufgeteilt auf 3 Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsanspruch stürzen wir uns auf die schönsten Strecken unseres Hausreviers und treffen uns anschließend für ein gemeinsames Bier.

Möchtest Du auch mitfahren? Schreibe eine Mail an mitfahren.teamd@dav-duesseldorf.de und schreibe uns, wer Du bist. Dann bekomsmt Du einen Terminvorschlag für eine Schnuppertour mit Daniel und Moritz, die Dir alle wichtigen Infos zum TeamD mit auf den Weg geben und Dich für eine der drei Gruppen einteilen: Bike- und Ausrüstungscheck, Minimalanforderung für eine Lichtanlage für die dunkle Zeit des Jahres, allg. Verhaltensweisen und Trail-Rules der DIMB e.V. und alles, was uns für unsere gemeinsame Zeit auf dem Bike wichtig ist. Solltest Du dann nach den ersten drei Ausfahrten regelmäßig mitfahren wollten, musst Du Mitglied im DAV sein.

Bis Bald im Wald - Wir freuen uns auf Dich!

Montag, 6. August 2012

Weidenthal reloaded

Ein in der Subkultur von irren Bike-Freaks sehr bekanntes Lied fragt im Refrain: „Wer kommt immer wieder gern nach Weidenthal?“ und alle brüllen „WIR! WIR!“ Wir auch… zum zweiten Mal in Folge baute die Randgruppe aus dem DAV-Düsseldorf bestehend aus Olli, mir, sowie meinem Lieblingsakademikerfreund und bikende Verstärkung vor Ort, Stefan, sein Zelt auf dem Erdbeerfeld auf, einem geheimen und von einer mächtigen Instanz namens Phaty regierten Ort, an dem sich sonst Pfifferlinge und Wildschweine recht unspektakulär und unberührt vom Rest der Welt gute Nacht sagen…

Soweit die Vorgeschichte. Was dann nach 21:00 Uhr am Freitag begann und 36 Stunden später endete, ist nur noch verschwitze, verstaubte, dunkle Erinnerung. Die vielen, kurzen Erinnerungsblitze dieser Veranstaltung ergeben kein vollständiges Bild, aber ein breites Grinsen im Gesicht:

Mit stets min. drei Bierflaschen im Arm und mittgerissen im Moshpit schreien wir mit Schlammbein das bis zur Heiserkeit einstudierte „Egal was heute auch passiert, vergiss die verfi*** Herzchen nicht!“ dann Zelt… Sonne! Trailfeuerwerk! Snakebite aus Übermut! Ein Fahrrad, das beim Rückwärtstreten nach vorne fährt! Reifen mit über 10cm Breite. Verkleidete Menschen auf eingängigen Geländerrädern (Olli hat diesmal sein Kleidchen im Schrank gelassen und ist mit Haute Couture von Rapha als Fashion-Nutte mit dem Pulk sinnbefreite 3 Runde um den Bolzplatz gerollt…). Der große Schwur! Start! Sonnenuntergang! Staub (nach kurzer Zeit sehen die am Wegrand parkenden Autos aus wie die verschütteten Blechopfer eines Vulkanausbruchs). Staublunge! Pechschwarze Pfälzer Dunkelheit! Jeder aus unserer Randgruppe fährt 2 Runden und holt den ja eigentlich einstimming im Keller geparkten Leistungsgedanken doch wieder heraus , dann nochmal 2 Runden mit einem wiedererstarkten Olli („… ey, hallo, jawohl, ich kann auch ne 35er-Runde, so, damit ihrs wisst, jajaja “), dann nochmal 1 Runde - überholt von Barbies und eingängigen Holländern. Ständig wachsendes Bierfasshindernis im Start-Ziel-Bereich. Sonnenaufgang. Schluss! Frühstück. Siegerehrung: Verfi*** Herzchen, wir sind die Geilsten und Schnellsten in der Gangbang-Klasse (aber was bedeuten schon 15 Runden zu Dritt, wenn einer alleine 16 Runden gefahren ist – mit einem Gang); egal, der hübsche, von Kinderhand geklebte Pokal samt drei Medaillen geht nach Düsseldorf. Zelt abbauen. Und ab nach Hause…

Die Zwei auf der Tanzfläche

Schweißtreibender Extremsport bei SiS

- kein Kommentar -

Das Singlespeed-"Rennen"...

...und Olli mittendrin; diesmal ganz schick!


So sehen Sieger (von was eigentlich?!) aus.

Der Versuch, zusätzliche Details zusammenzutragen, hätte für die Leser hier keinen Mehrwert, weil man niemandem erklären kann, warum man eigentlich den ganzen Samstag (noch dazu bei strahlendem Sonnenschein) im geilsten Bikerevier der Bundesrepublik mit Kater vor dem Zelt abhängt, um dann nachts auf den Sattel zu steigen… In diesem Sinne, Prost, bis nächstes Jahr :-)


Danke und viele Grüße an Stefan (und Malin und Tina), Rüdiger, sowie Bernd, Mario, Tom und den Rest der Pfälzer Bande, die wie auch schon letztes Jahr die geilsten Zeltnachbarn und Feierbrüder waren! Das war SiS.

Sonntag, 22. Juli 2012

FOG2: Krasse Meister auf zwei Rädern

Lupfen, Hoppen und Droppen stand beim 2. Teil des Fahrtechniktrainings (ohne Gilbert) letzten Samstag, 21. Juli auf dem Programm. Waren bei FOG1 noch überwiegend Frauen dabei, kamen zum FOG2 nur echte Männer, die bislang alles in ihrem Leben erreicht hatten - außer der richtigen Fahrtechnik in richtig krassen Situationen :-) Franzl, Daniel, Philipp, Stephan, Marco und Roland wollten lernen, wie man das Hinterrad versetzt, wie der Bunny Hop geht und wie man sich in die Abgründe der Biketrails droppt.

Die Theorie war wieder einmal sehr einfach, und seit Karmen dieses Wort geprägt hat, gibt's eigentlich einfach auch nichts mehr hinzuzufügen: All you need to know is the Tretlager-Chakra! Beim Fahrradfahren geht's eben nicht nur darum, das Bike zu bewegen, sondern den ganzen Körper. Das A und O ist Aufstehen, Arme und Beine locker machen und: Shake it! Move it! Work it! Nach hinten, nach vorne! Wer ständig sitzt, stürzt - basta! Im Detail heißt das:

Hinterrad versetzen: Beim Anbremsen den Body nach vorne bringen, das Hinterrad kommt dann ganz von alleine hoch. Dabei den Impuls aus der Kurve aus dem Körper ins Rad stupsen und schon landet das Hinterrad dort, wo es hin soll. Hat nix mit Klickies zu tun, gell!

Bunny Hop: Gleich vorweg - Hat nix, aber wirklich gaaaaar nix mit Klickies zu tun! Wer sein Bike über die Pedale hochzieht, macht den Schweinehop und sollte besser Nordic Walken machen. Beim Bunny Hop geht in Stufe 1 der Körper nach hinten und stemmt sich in die Pedale, die Arme sind gestreckt und das Vorderrad wird hochgerissen. Am höchsten Punkt geht in Stufe 2 der Körper mit Schwung und über beherztem Zug am Lenker nach vorne - damit kommt das Hinterrad hoch: Voilà, ein Bunny Hop.

Droppen: Je höher der Drop, desto wichtiger ist es, das Vorderrad beim Absprung nach oben zu ziehen (siehe Stufe 1 vom Bunny Hop). Und schon landet man nicht mit dem Gesicht, sondern mit beiden Rädern auf dem Boden.

.... der Rest ist Übung, Übung, Übung.

Die Vorstufen zum Bunny Hop:

FranzlHop

DanielHop

PhilippHop

StephanHop

MarcoHop

RolandHop

...und Stufe (2), das Ziehen am Lenker kann man auch in Extremform trainieren ;-)



Mehr kann ich jetzt auch niemandem mehr beibringen, denn mehr kann ich selbst auch nicht ;-) Ich kann nur gebetsmühlenartig wiederholen: Immer in Bewegung bleiben auf dem Bike! Und geil und sicher fährt nur, wer (1) locker bleibt (2) angepasst schnell genug fährt und (3) die Grundlagen der Fahrtechnik immer fleißt übt. Und ganz wichtig: Passt auf euch auf!

Donnerstag, 19. Juli 2012

Graubünden eXtreme 2012: Crap Masegn!!!




Livigno - Pass Chaschauna (2.694m)  S-Chanf - Kesch-Hütte (2.625hm) - Bergün - Filisur - Alvaneau - Pass Furcletta (2.573hm) - Arosa - Urdenfürgli (2.546hm) - Trek Bike Attack-Strecke - Lenzerheide/Valbella - Chur - Tamins - Alp Mora - Flims / Laax (rauf runter rauf runter rauf runter...."The Never End" "Runca-Trail") - Samedan - Bever - Suvretta-Pass (2.615hm) - St. Moritz - Pontresina - Val Roseg - Pontresina - Poschiavo - Bernina-Pass (2.235hm) - Livigno.

Insgesamt ca. 80% Trails, 19% Schotter- und Waldwege, 1% Asphalt.

Fazit: Geile Tour - Crap Masegn! 

Und ganz nebenbei lernten wir noch fürs (Bike)Leben:
- Graubünden bzw. die Schweiz ist seeeeehr teuer!
- Die Moutainbike-Mania existiert nur in den Bike-Zeitschriften (die meisten Trails und Wege mit Ausnahme des Oberengadins waren komplett leer)!
- Schweizer Mountainbiker sind übermenschlich krass (die dort offiziell ausgeschilderten "Touren" sind nur für mental, technisch und konditionell ganz harte Typen wie uns...:-) Und bergauf nach den brutalen Schotterrampen hat jeder immer ganz en rote grind...)! 
- Bikeparks und Slopestyle-Parcours sind nur was für Kids mit Gummiknochen (Gute Besserung Ben!!!!). 
- Die Fauna Graubündens kennt seltene Tiere wie den Bratadler oder den Affenpuma. 
- Andi bringt das nächste Mal eine anständige lange Hose für die Abendstunden mit...
- Mit 29er geht alles immer einfach besser, oder: Es ist niemals der Bogen bzw. der Bolide :-)
- Tubeless is the Shiznit!
- Shutteln (und ca. 5.000hm "vernichten"/ "runterblasen") macht auch mal mächtig Spaß!
- Unbedingt im März nochmal nach Livigno ;-)


Sonntag, 24. Juni 2012

Fahrtechnik rund ums Tretlager-Chakra

Neue Saison, neue TeamDler, neues Fahrtechniktraining: Am Samstag, 23.6. standen Theresa, Sarah, Philipp, Daniel, Babs, Karmen und Melanie am Parkplatz, um sich von Fahrtechnik-Gott Andi alle Tipps & Tricks der Beherrschung ihres Geländezweirads beibringen zu lassen. Nach 2,5h härtester Prüfungen waren alle zertifiziert mit dem Gütesiegel FOGI*

Peter ist auch indirekt im Bild ;-)

Jeder weiß, es geht ja immer nur um eins: Der Geilste zu sein. Und dafür ist nicht nur Fahrtechnik (im eigentlichen Sinne) wichtig, sondern auch Lockerheit / Beweglichkeit auf dem Rad und (angepasste) Geschwindigkeit. Alles zusammen bringt die notwendige Sicherheit für ungetrübte Fahrfreude.

Und das haben wir gelernt:

  • Bike-Fitting: Richtig auf dem Bike sitzen ist richtig wichtig! Fürs Knie, für die Effizienz, für den Style. Bei immerhin drei FahrerInnen fiel das Lot auf Anhieb von der Kniescheibe direkt durch die Pedalachse. Geil!
  • Runder Tritt: Weniger Schalten, besser treten! Trittst Du rund in das Pedal, ists bergauf wenig(er) die Qual. Wer mit Clicks fährt, clickt einfach mal ein Bein aus und tritt nur ein Pedal = Super Übung (Danke Daniel!)
  • Immer locker bleiben: Den Trackstand steht nur, wer die Balance findet. Und wer mit verbundenen Augen verkrampft und zu langsam fährt, um nicht hinzufallen, fällt hin. Nicht nur das Rad muss sich fortbewegen, auch der Fahrer muss sich auf dem Rad bewegen. Und: Stehen ist besser als sitzen: Bei engen Passagen, Slaloms, Hindernissen, ach, eigentlich immer, wenn es nicht gerade mit 40km/h auf 3m breiten Forstwegen geradeaus geht, aufstehen und das Rad shaken. Bewegung Baby!
  • Tretlager-Chakra ((c)by Karmen): Alles im Lot?! Der Körperschwerpunkt soll immer durch den Mittelpunkt des Fahrrads fallen; und das ist das Tretlager: Bergauf geht der Body zum Bug, bergab der Hintern zum Heck! Oder um es etwas sinnlicher auszudrücken: Verbinde Dein Energiezentrum mit dem Tretlager-Chakra. Danke Karmen für die Erfindung des Bike-Tantra!
  • Blick in die freie Fahrt: Mach den Kopf frei und guck immer da hin, wo Du hinwillst. Wer nur Hindernisse, Löcher und Abhänge sieht, fährt da auch gegen, rein und runter. Vorausschauend fahren! Den Trail lesen! Vollgas!

Und hier noch eine schöne Fotoreihe als Beweis dafür, dass alle etwas für den Weg ins Tal gelernt haben:







 ... und so sieht Bike-Tantra in seiner extremsten Ausprägung aus:


Das nächste Level (FOGII) auf dem Weg zum Fahrtechnik-Meister findet am 21. Juli statt.

*FOG: Fahrtechniktraining ohne Gilbert. Die Herkunft dieses Namens erzählen langjährig erfahrene TeamDler gerne mal während einer gemeinsamen Ausfahrt :-)

Dienstag, 1. Mai 2012

SAW - Saison Auftakt Wochenende 2012


Ein schönes Wochenende verdient eine schöne Geschichte - geschrieben von Marco Hübl, Ex-SAW-Novize: 
Die Stunde der atmungsaktiven Jacken

Dieses Frühjahr sollte es endlich klappen. Nichts stand meiner ersten Teilnahme an dem Saison-Auftakt-Wochenende im Wege. Wenn da nicht die relativ verheerende Wettervorhersage für das Wochenende in der Eifel gewesen wäre... Regen, kalt und Hagel? Was packe ich ein? Softshell? Hardshell? Überzieher? Vielleicht hätte ich mir neben einer atmungsaktiven Regenjacke auch eine entsprechende Hose gönnen sollen. Zu spät, ich war bereits in Zeitverzug. Um dem Umweltgedanken des DAV Rechnung zu tragen haben wir für die Anfahrt Fahrgemeinschaften gebildet.
Nachdem ich also bei Karmen meiner Mitfahrerin angekommen war, ihr Bike nebst drei plus vier Taschen im Auto verstaut hatte, ging es ab auf die Autobahn Richtung Eifel.

Kurz nach dem Kreuz Frechen runter auf die Landstraße, um nach ziemlich kurzweiliger Fahrt unvermittelt in die hügelige Landschaft der Eifel einzutauchen. Wahnsinn, nicht mal 1,5 Stunde Autofahrt und schon so eine Landschaft! Das Navi brummt sodann: "Sie haben ihr Ziel erreicht, das Ziel liegt links". Erreicht hatten wir die Eifelhütte der Sektion Duisburg.  Unsere "Stammhütte" war leider anderweitig belegt. Kein Beinbruch, zumal die Duisburger Hütte wirklich schön und schön gelegen ist! Begrüßung der bereits Anwesenden, Auto ausladen, kühles Hefegetränk und übers Biken und Technik philosophieren - herrlich!
Der eigens aus Düsseldorf eingeflogene Chefkoch Robert kredenzte nach Einbruch der Dunkelheit ein wohlfeines 3-Gangmenü. Kracher! Und ich dachte, es gäbe nur magere Hüttenkost. Allerdings musste sich das Essen nachträglich verdient werden. Die Novizen, zu denen ich mich auch zählte, durften ihre fahrtechnischen Fähigkeiten auf einem speziell präparierten Plastikbike indoor unter Beweis stellen; alle Hürden wurde mit Bravour gemeistert und wir nahmen die erste Stufe auf der Treppe zur Erlangung des Ranges der SAW-Erfahrenen.


Am ersten Abend haben dann noch einige ein vermeintlich neues Spiel auf Basis des allseits bekannten Memory "erfunden". Leider wusste meine Frau meine Hoffnungen auf schnellen Reichtum als Spieleerfinder nach dem Wochenende schnell im Keim zu ersticken: "Eure Spielidee gibt es doch schon längst!"


Dafür überzeugten wir den Pacemaker unseres TeamD noch am ersten Abend per eilig übersandter Bilder per Smartphone von der Unabdingbarkeit seiner Person. Auch wenn der erste Abend für ihn schon nach gut einer Stunde nach Ankunft beendet war... Nachruhe! 3:00 Uhr!

Und das Wetter? Egal, qualmender Kamin wärmt auch bei offenem Fenster...

Samstagmorgen, 6:45 Uhr

Wecken per Trompetenfanfare. Frühstück um 8:00 Uhr, damit wir um 9:00 Uhr die Trails rocken können. Nach Tretlager-Wartung und Zahnkranzwechsel sowie weiteren Serviceeinheiten: "Baue ich die Bremse jetzt noch um?" "Otto, kannst Du mir den Umwerfer festziehen?" "Warum bekomme ich die Schraube nicht ab, die soll doch nur mit 1 Nm angezogen werden?!" folgte das obligatorische Zulu-Aufwärm-Ritual.

Mit ordentlich Verspätung fuhren wir dann in drei verschiedenen Gruppen los. Die Schnellen, die Zweit-Schnellen und die Fast-Genauso-Schnellen.


Der nachmittagliche Kaffe&Kuchen-Treffpunkt bei Sandy & Mandy, wurde leider nur von zwei Gruppen erreicht. Aber dafür hatten die, die dort waren die gewohnt geschätzt leckere Auswahl...


Alle einheitlich gönnten sich aber ein Menü aus - Regenjacke an - naturbelassenes Gesichtspeeling per Hagelschauer - erfrischend! Regenjacke aus - Sonnenschein!

Nach durchschnittlich gefahrenen 60 km und mehr als 1300hm je Gruppe waren wir wieder in der Hütte. Die Endurogruppe plus diejenigen, die mehr Fahrtechnik bei weniger Federweg beherrschen, machten sich noch auf eine Feierabend-Trail-Surf-Runde. Soulriding at its best!

Abends tischte der Maestro unter anderem Hummerkrabben an Großkartoffelscheiben auf. Dazu irisches Roastbeef und Currywurst a la chefe! Statt mit Michelin-Sternen wurde er geehrt als "geilster roten Baron"!



Nach dem Essen noch schnell ein Technikworkshop, gehalten vom Obergeilsten und unserem heimlichen Technikpapst und Schrauberkönig. Otto. Das TeamD hat den Abend musikalisch ausklingen lassen. Hüttenruhe, irgendetwas nach 2:00 Uhr.



Und das Wetter: Bei Sonne, Regen und Hagel hat man entweder eine gute Jacke oder man wechselt ständig die Klamotten! Und Hagelpeeling ist nichts für Warmduscher!

Sonntagmorgen, 6:45 Uhr
Trompete! Stillgestanden, Frühstück, aufräumen, Bikes satteln und ab auf den Trail! Dieses mal sogar fast pünktlich und in einer Gruppe. Die Endurojungs maulten dann ein wenig früh, dass es zuviel bergauf gehe - muss man halt schieben! Da wurde dann dankbar nach diversen Auf- und Abfahrtsabenteuern die vorgetäuschte Lungenflügelperforation des Pacemakers als Ausrede für eine verfrühte Heimkehr hergenommen. Die Schnellen und Harten fuhren nach den vom Obergeilsten in Aussicht gestellten Verlockungen, "da hinten ist ein mördergeiler Trail, nur eine Stunde Umweg", gerne weiter. Gut, dass ich ein Enduro unter dem Hintern hatte!


Selbstverständlich war das ganze Wochenende, dass Wanderern mit Respekt und Umsicht begegnet wurde. Der erste der Gruppe klingelt, mittendrin abwechselnd "Danke"... und "...noch drei...", die Nachhut wünscht "...noch einen schönen Tag!". Pacemaker herzte und verteilte Aufklärungsflyer der Initiative "Mountainbiker liebt Wanderer" und machte so die Welt wieder ein Stück besser.


Und das Wetter: Erst nach dem zweiten Hagelpeeling fühlt sich die Haut schön zart an! Hinterher großzügig mit kaltem Regen abspülen! Warmduscher!

Fazit:
Eine gute atmungsaktive Regenjacke macht jeden eifeltauglich, auch wenn sie die Atmung nicht in jedem Fall erleichtert! Nach mehr als 100km und über 2500hm in zwei Tagen mit DEN GEILSTEN weiß ich, ich bin beim nächsten SAW auf jeden Fall wieder dabei! Danke ans TeamD für ein geiles Wochenende!




Donnerstag, 29. März 2012

NASS, KALT, MATSCH UND SCHNEE

Es war wieder hart aber schön! 

Im Rahmen des IBC WP11/12 hat 
"TeamD_Die Geilsten" 
mit 2320 Punkten den 135 Platz belegt. Für die hart erkämpften Stunden bedanken wir uns bei den Teilnehmern und freuen uns auf viele sonnige und warme Sommerausfahren.

Sonntag, 11. März 2012

Bufo Bufo! Die Erdkröten wandern wieder!
Bitte nehmt bei euren Nightrides Rücksicht auf die kleinen Amphibien!

Der Pressedienst der Stadt Düsseldorf hat am 29.02.2012 folgenden Text veröffentlicht:
Die milden Temperaturen von um die acht Grad Celsius führen dazu, dass die meisten Amphibien, ihre Laichgewässer nun aufsuchen können. Mit Beginn der Krötenwanderung werden ab sofort der Dernbuschweg
in Gerresheim komplett und der Bauenhäuser Weg zwischen Bauenhaus und Gut Wolfsaap abends ab 18.30 Uhr bis zum darauf folgenden Morgen um 7 Uhr gesperrt. Dies teilt die Untere Landschaftsbehörde beim
Gartenamt der Stadt mit. Durch die Sperrung sollen allzu große Verluste unter den Tieren vermieden werden. Die Sperrung in den Nächten läuft voraussichtlich bis Mitte April. Hintergrund ist, dass die heimischen Kröten-,Frosch-, und Molcharten zum Laichen immer die gleichen Gewässer aufsuchen, nämlich die, in denen sie aufgewachsen sind. Die zu den Laichplätzen strebenden Tiere benutzen dabei traditionelle Wanderwege. Sie sind besonders in den Dämmerungs und Nachtstunden stark frequentiert. Die Sicherung dieser Laichwanderwege ist eine wesentliche Aufgabe des Amphibienschutzes. Nicht an allen Stellen können die Krötenwanderwege durch Sperrungen gesichert werden. Wo eine Straßensperrung nicht möglich ist, werden deshalb von der Landschaftspflegestation Hexhof mit seinen Zivildienstleistenden Amphibienschutzzäune errichtet. Entlang der grünen, kniehohen Zäune sind alle zehn Meter Fangeimer im Boden eingelassen, die mehrmals täglich kontrolliert werden. Die so eingefangenen Amphibien werden von den Helfern sicher auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgesetzt, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Allein an den
Fangzäunen Am Bauenhaus, nahe Aaper Wald, konnten seit 1987 jährlich zwischen 566 und 4.617 Amphibien – davon ein Großteil Erdkröten – gerettet werden. Ganzjährig werden für den Schutz der Kröten, Frösche und Molche Gewässer unterhalten und Ersatzlaichplätze geschaffen. Die Lurche setzen ihren Laich im Wasser flacher Teiche, Tümpel und Gräben ab. Nach einiger Zeit schlüpfen daraus kiemenatmende Kaulquappen, die bis zur Umwandlung im Wasser leben. Danach verlassen sie als Jungtiere ihre Geburtsstätte und führen im Sommer ein verborgenes Landleben, wo sie sich von Insekten, Schnecken, Würmern und Spinnen ernähren. Die Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde beim Gartenamt der Stadt bitten die Bevölkerung bei ihren Spaziergängen in Wald und Flur laichende Tiere nicht zu fangen. Das Landschaftsgesetz verbietet es, wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen, sie ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Diese Ordnungswidrigkeiten können mit Geldbußen geahndet werden. Mehr Informationen zum Thema Amphibienschutz gibt es bei der Landschaftspflegestation Hexhof unter Telefon 28 57 21 oder 210 30 76. 

Donnerstag, 8. März 2012

Neue Homebase fürs TeamD

Kinners, wir haben einen TeamD-Fahrradladen!!!! Ich habe mich gerade mit dem Chef von Westside24, Jost, seiner Star-Verkäuferin Heidi, auf ein Bierchen getroffen. Sehr nette Menschen, die wirklich Lust haben, mit uns gemeinsam Sache zu machen! Die Botschaft ist: Wir können den Laden stürmen! Westside24 hat aufgerüstet und hat neue Bikes (Felt, Rocky Mountain, auch 29er), viele geile Klamotten (u.a. Maloja, Zimtstern), viele Parts und ganz wichtig, eine richtig geile Werkstatt mit Stefan (Meister seines Fachs, war früher bei Cycle Service) mit, allem was das Bike braucht:

- Gabel- und Dämpferservice vor Ort (nix einschicken und lange warten!)
- Bikeaufbauten (MTBs wie auch Fixies) -> Marco, probier das mal aus!
- Teilebestellung und Bikecheck -> Benni!!!

Freundlicher Service ist immer inklusive. Sagt einfach noch, dass ihr vom TeamD seid, und es gibt Rabatte, Kaffee und Drinks aufs Haus!! Und wenn mal was nicht da ist oder Sonderwünsche anstehen, wird bestellt!

Für den Sommer machen wir gemeinsam neue Trikots und für den SAC oder SAW gibts gesponserte Sachpreise oder sonstige Unterstützung.

Geht bitte alle mal hin und nutzt die Angebote (vor allem die Werkstatt), damit die Partnerschaft in die Gänge kommt! Die Liesegangstraße 17a soll ab sofort die 1. Adresse vom TeamD werden!




Donnerstag, 16. Februar 2012

Geil, geiler, TeamD


Unsere Wintertrikots sind da und passen DEN GEILSTEN wie angegossen! Danke an den DAV für die Unterstützung und natürlich und ganz besonders an die 27 (!!) Models, die dieses geile Stück Stoff stolz über Stock und Stein tragen werden!




Und natürlich bekennen wir uns auch offen und ehrlich zur Bergsportharmonie: Mountainbiker lieben Wanderer!